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28.02.2018

Welche Schweizer Olympia Athleten holen Medaillen im Social Web?


Zürich, 28. Februar 2018 - “Alea iacta est: Der Würfel ist gefallen”. Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind vorbei, die Medaillen sind vergeben. Die Schweizer Athleten haben dabei so viele Medaillen geholt wie schon lange nicht mehr, 15 Stück insgesamt. Viel zu reden gaben die Spiele auch im Social Web. Dort wurden viele Videos und Bilder geteilt, es wurde rege mitdiskutiert und die Sportler wurden gefeiert.

Doch wie gut beherrschen die Schweizer Athleten eigentlich den Umgang mit Social Media? Uns hat interessiert, wer von den Sportlern abseits des Wettkampfes im Social Web gut performt und viele Fans, Likes, Kommentare und Shares verdient. Spiegelt das den Erfolg an den Spielen wider oder ergibt sich ein völlig neues Bild? Was uns dabei ebenfalls interessierte: Wer von den Athleten ist aufgrund der Präsenz im Social Web am attraktivsten für Sponsoren oder längerfristige Influencer Relations.

Die Top10

Das Ergebnis vorneweg: Wenig erstaunlich tauchen einige der bekanntesten Schweizer Sportler zuvorderst in der Rangliste auf. So wird die Liste mit Abstand von Lara Gut angeführt, der sehr erfolgreichen und stets in den Medien präsenten Schweizer Skirennfahrerin. Doch es gibt auch Überraschungen. Hier die Top Ten:



SAS - der Social Athlete Score

Wie wurde der Score berechnet? Zuerst wurden die einzelnen Social Media Profile (Facebook und Instagram) der Athleten analysiert und bewertet. Dabei wurde berücksichtigt, wie viele Fans oder Follower das Profil aufweist. Ebenfalls bewertet wurde, wie aktiv die Athleten auf ihrem Profil sind und wie oft sie in den letzten drei Monaten gepostet haben. Zudem wurde noch die Aktivität der Fans ausgewertet und für jeden Account eine Interaktionsrate berechnet. Für den Vergleich untereinander sind diese drei Kennzahlen anschliessend zu einem eigenen Score, dem Social Athlete Score (SAS) zusammengefügt worden. Kleine Bemerkung am Rande: Nur vier der oben genannten Athleten haben an den Winterspielen auch wirklich eine oder mehrere Medaillen gewonnen, nämlich Wendy Holdener, Dario Cologna, Beat Feuz und Michelle Gisin.

Erstaunlich: Von den 171 Schweizer Athleten, welche an den Olympischen Spielen teilgenommen haben, gibt es noch 29 Athleten, die im Social Web keine Präsenz haben.

Die Stars von heute und morgen

Es ist kein Wunder, dass in den Top 10 fünf SkirennfahrerInnen (Lara Gut, Wendy Holdener, Beat Feuz, Carlo Janka und Michelle Gisin) erscheinen. Diese Sportart ist in der Schweiz traditionell sehr beliebt und geniesst eine hohe Medienpräsenz. Lara Gut betreut im Social Web eine Community von beeindruckenden 627’000 Fans auf Facebook sowie 368’000 Follower auf Instagram und lässt diese mit regelmässigen Beiträgen an ihrem Athleten-Alltag teilhaben. Doch die Top 3 überzeugen nicht nur mit grossen Communities. Wendy Holdener hat mit 77’000 Fans auf Facebook und 96’000 Follower auf Instagram eine deutlich kleinere Fangemeinde als Lara Gut. Sie scheint diese aber mit umso ansprechenderen Posts zu unterhalten und performt insbesondere auf Instagram sehr gut, was ihr Platz 2 sichert. Dario Cologna geniesst als “Everybody‘s Darling” auf Facebook und Instagram gute Werte und erreicht damit seinen 3. Platz.


Wie sich im Diagramm oben zu Dario Colognas Instagram-Konto ablesen lässt, wurde die Aktivität zur Olympiade hin stetig gesteigert. Im Februar hat der Goldmedaillengewinner bisher neun Bilder gepostet und dabei im Schnitt 15’776 Engagements ausgelöst. (Stand 27.02.18)

In den Top 10 landeten aber auch erstaunlich viele Athleten unter 24 Jahren. So zum Beispiel Andri Ragettli (Jg. ´98), Fabian Bösch (Jg. ´96) und Patrick Burgener (Jg. ´94). Obwohl sie alle bei diesen Olympischen Spielen leer ausgingen, haben sie es verstanden, erfolgreich eine Fangemeinschaft auf Social Media aufzubauen und diese kontinuierlich mit qualitativ guten Posts zu unterhalten. Die YouTube Beiträge von Andri Ragettli und Patrick Burgener in Form von VLOGS werden dabei regelmässig von einem grossen Publikum geschaut. Völlig unabhängig von klassischer Medienpräsenz nutzen diese jungen Athleten gekonnt das Mediennutzungsverhalten ihrer Generationen. Fabian Bösch ist während den Olympischen Spielen sogar ein viraler Hit gelungen, der dank Facebook, Reddit und Co. von einem Millionenpublikum gesehen wurde und es auch in die klassischen Medien geschafft hat.

Fazit

Die Gründe für die Erfolge auf Social Media mögen vielschichtig sein: Allgemeine Medienpräsenz (vor allem ausserhalb von Olympia), sportliche Erfolge, Selbstvermarktung und das Ansehen der Sportart in der Bevölkerung spielen sicherlich eine Rolle. „Ein Athlet muss sich heute im Social Web als Personenmarke aufbauen und vermarkten, um für die Sponsoren interessant zu sein. Andri Ragettli zum Beispiel hat die Klaviatur des Social Web sehr gut verstanden.” so Dino Ceccato, Digital Director, PRfact AG. „Die jungen SportlerInnen sind aber generell sehr erfolgreich im Umgang mit sozialen Medien. Genau diese Sportler dürften in der Zukunft – sportliche Erfolge vorausgesetzt – auch die grössten Potenziale für mögliche Sponsoren bieten” wie Ceccato weiter feststellt. Schon jetzt lässt sich erahnen, dass wir in Zukunft noch Einiges von diesen Athleten hören werden, nicht erst 2022 in Peking.


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Die im Jahr 2000 gegründete PRfact AG zählt heute zu den führenden Kommunikations-Agenturen der Schweiz. Als Mitglied des Bund der Public Relations Agenturen der Schweiz (BPRA) ist die Agentur CMS-III zertifiziert. PRfact ist der exklusive Partner von Ketchum Inc. in der Schweiz und hat somit Zugriff auf eines der erfolgreichsten Kommunikations-Netzwerke der Omnicom Gruppe mit mehr als 130 Agenturen in über 70 Ländern. Mit einem weitreichenden Kundenportfolio bietet PRfact Serviceleistungen im Bereich Public- & Media Relations, Digital Marketing, Influencer Relations und Live Marketing an. PRfact, mit Hauptsitz in der Mühle Tiefenbrunnen in Zürich, beschäftigt 26 Mitarbeiter davon drei in Lausanne.


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