Mastercard

09.02.2018

So shoppen die Schweizer für den Valentinstag: E-Commerce stark im Kommen

9. Februar 2018 – Immer mehr Schweizer kaufen die Geschenke zum Valentinstag online und bargeldlos: Der Anteil der Onlinekäufe stieg hierzulande seit 2015 um 147 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt der Anstieg in der Schweiz damit weit über dem Durchschnitt (93 Prozent) und sogar auf Platz zwei hinter der Türkei, wo die Anzahl der Onlinekäufe seit 2015 um sagenhafte 213 Prozent angestiegen ist. Schlusslicht bildet Russland, wo das Wachstum der Anzahl Onlinekäufe rund um den Valentinstag seit 2015 lediglich 6 Prozent beträgt. Das ist eines der Ergebnisse des „Mastercard Love Index“ – einer Analyse von Kredit-, Debit- und Prepaid-Kartentransaktionen, die Mastercard seit 2015 jährlich zwischen dem 11. und 14. Februar durchführt.  


Regionale Vorlieben: die Iren verreisen zum Valentinstag, die Belgier gehen essen

Die Beliebtheit des E-Commerce in der Schweiz wird an einem Tag wie dem Valentinstag – einem Tag an dem sich die Menschen beschenken – besonders sichtbar: Die Anzahl der Online-Transaktionen rund um den 14. Februar stieg in der Schweiz seit 2015 um 754 Prozent. Die Schweiz belegt damit den ersten Platz und hebt sich gemeinsam mit Italien (693 Prozent) und Belgien (632 Prozent) massgeblich vom Rest von Europa ab.

Im Geldausgeben sind die Iren Spitzenreiter. Sie haben in den letzten Jahren eine ganz besondere Lust am Valentinstag entdeckt und geben im Vergleich zu 2015 83 Prozent mehr Geld für Valentinstagsgeschenke aus. Aber auch in anderen europäischen Ländern stiegen die Ausgaben um durchschnittlich 19 Prozent.

Bei der Auswahl der Geschenke geniessen gemeinsame Erlebnisse eine immer grössere Beliebtheit. Die Anzahl der Transaktionen für ein gemeinsames Essen nahm auch in der Schweiz um 53 Prozent zu, die für Hotelübernachtungen um 10 Prozent. Die Transaktionen für Reisen verzeichneten einen Anstieg um 18 Prozent. Mit insgesamt 94 Prozent hatten gemeinsame Erlebnisse bei den Schweizern damit den grössten Anteil an den Gesamtausgaben rund um den Valentinstag.

Auch hier gibt es regionale Unterschiede innerhalb Europas: Während die Belgier mit 62 Prozent am meisten für Restaurantbesuche ausgeben, sind es bei den Iren nur 6 Prozent und bei den Schweizern 31 Prozent. Zum Valentinstag eine Übernachtung in einer romantischen Hotelsuite verschenken? Hier sind die Spanier Vorreiter und geben fast jeden zweiten Euro für Hotelübernachtungen aus (47 Prozent). Die Schweiz liegt mit 29 Prozent im Mittelfeld, wobei Russland das Schlusslicht bildet: Dort sorgen Hotelbuchungen nur für 10 Prozent der Gesamtausgaben. Auch wenn es um das Verreisen geht, schlägt im europäischen Vergleich niemand die Iren – an den Gesamtausgaben haben Reisen hier einen Anteil von 80 Prozent (Schweiz: 34 Prozent). Dagegen bleiben die Niederländer am liebsten zuhause: Nur 4 Prozent der Ausgaben werden hier für Reisen aufgewendet.


Die meisten Geschenke werden noch am 14. Februar besorgt

Nur die wenigsten Europäer besorgen ihre Geschenke für den Valentinstag im Voraus. Nur in der Schweiz, Holland und England werden mit knapp einem Drittel (28 Prozent) mehr oder gleich viele Geschenke bereits im Voraus gekauft. In allen anderen Ländern wird der Grossteil der Geschenke auf den letzten Drücker am 14. Februar besorgt: In der Slowakei werden die Geschenke gar mit einem Anteil von 38 Prozent in letzter Minute gekauft.

Während die Ausgaben fast überall steigen, gibt es auch Produkte, für die heute weniger Geld ausgegeben wird. So gaben die Schweizer für Schmuck 6 Prozent weniger aus, auch wenn die Anzahl der Transaktion um 13 Prozent zunahm. Blumen sind in der Schweiz dagegen ein Dauerrenner: Die Ausgaben stiegen in den letzten Jahren um 58 Prozent und die Anzahl der Transaktionen um 97 Prozent.

Der Bezahlvorgang kann dafür schnell und unkompliziert ablaufen, wenn das Geschenk kontaktlos bezahlt wird. Das erkennen immer mehr Konsumenten – der Anteil kontaktloser Transaktionen stieg in der Schweiz seit 2015 um 119 Prozent und europaweit um durchschnittlich um 272 Prozent.    


Die Ergebnisse im Einzelnen


Schweiz

1. Platz

Letzter Platz

EU-Durchschnitt

Anteil der Onlinekäufe rund um den Valentinstag

6 Prozent (+147 Prozent ggü. 2015)

Irland: 63 Prozent (+18 Prozent ggü. 2015)

Niederlande: 3 Prozent (+39 Prozent ggü. 2015)

10 Prozent (+29 Prozent ggü. 2015)

Anstieg der e-Commerce Transaktionen

+754 Prozent ggü. 2015

Schweiz: +754 Prozent ggü. 2015

Schweden: +67 Prozent ggü. 2015

+211 Prozent ggü. 2015

Gesamtausgaben/Anzahl der Transaktionen rund um den Valentinstag

+12 Prozent/+34 Prozent ggü. 2015


Irland: +83 Prozent/+143 Prozent ggü. 2015

Schweden: +10 Prozent/+6 Prozent ggü. 2015

+19 Prozent/+39 Prozent ggü. 2015

Gemeinsames Essen: Anteil an Gesamtausgaben/Anteil an der Zahl der Transaktionen

31 Prozent/53 Prozent

Belgien: 62 Prozent/74 Prozent

Irland: 6 Prozent/21 Prozent

29 Prozent/65 Prozent

Hotelübernachtungen: Anteil an Gesamtausgaben/Anteil an der Zahl der Transaktionen

29 Prozent/10 Prozent

Spanien: 47 Prozent/18 Prozent

Russland: 10 Prozent/3 Prozent

32 Prozent/11 Prozent

Reisen: Anteil an Gesamtausgaben/Anteil an der Zahl der Transaktionen

+18 Prozent ggü. 2015/34 Prozent

Irland: +40 Prozent ggü. 2015/80 Prozent

Niederlande: +48 Prozent ggü. 2015/4 Prozent

+38 Prozent ggü. 2015/31 Prozent

Anteil der Käufe am 14. Februar

28 Prozent

Slowakei: 38 Prozent

GB, Irland, Niederlande: 27 Prozent

30 Prozent

Anteil kontaktloser Bezahlvorgänge

+119 Prozent ggü. 2015

Belgien: +37.949 Prozent ggü. 2015

Schweiz: +119 Prozent ggü. 2015

+272 Prozent ggü. 2015

Ausgaben für Blumen/Anzahl der Transaktionen

+57 Prozent ggü. 2015/+73 Prozent ggü. 2015

Ungarn: +122 Prozent /  +132 Prozentggü. 2015/

Türkei: -29 Prozent / -19 Prozent ggü. 2015/

+29 Prozent / +48 Prozent ggü. 2015

Ausgaben für Schmuck/Anzahl der Transaktionen

-6 Prozent ggü. 2015/+13 Prozent

Ungarn: +45 Prozent ggü. 2015/+51 Prozent

Türkei: -69 Prozent ggü. 2015/-54 Prozent

-5 Prozent ggü. 2015/+15 Prozent


Weltweit

Asien und Pazifischer Raum
  • Ausgaben rund um den Valentinstag stiegen seit 2015 um 22 Prozent, die Gesamtanzahl an Transaktionen um 74 Prozent.
  • 30 Prozent Anstieg bei E-commerce-Transaktionen.
  • Auch in Asien wird vorausgeplant: Ein Grossteil (28 Prozent) der Valentinstagseinkäufe findet am 11. Februar statt (4,6 Millionen Transaktionen).
  • Die Anzahl der Transaktionen für Reisen (per Flugzeug oder Zug) stieg in 2017 um 17 Prozent und machte damit 21 Prozent der Gesamtausgaben vom Valentinstag in der Region aus.
  • Die Anzahl kontaktloser Transaktionen erhöhte sich um 46 Prozent, während der Wert dieser Transaktionen um 166 Prozent anstieg.
  • Ausgaben für Blumen stiegen um 39 Prozent im Vergleich zu 2015, und die Anzahl der Transaktionen wuchs um 61 Prozent. Ausgaben für Schmuck stiegen um 21 Prozent, während Transaktionen für Schmuck im Vergleich zu 2015 um 58 Prozent anwuchsen.
Kanada
  • Die Anzahl in Transaktionen für Flug- oder Zugreisen wuchs um 27 Prozent und machte damit 33 Prozent der Gesamtausgaben aus.
  • In Kanada stieg zu dieser Zeit auch die Anzahl der e-Commerce-Transaktionen um 216 Prozent.
  • Kanadier planen ebenfalls im Voraus. Die Mehrheit (30 Prozent) der Valentinstagskäufe findet bereits am 11. Februar statt (1,6 Millionen Transaktionen weltweit).
Lateinamerika und Karibik
  • In Lateinamerika und der Karibik stieg die Anzahl von Online-Transaktionen um 327 Prozent.
  • Die Anzahl der Transaktionen für Blumen stieg um 28 Prozent. Für Schmuck wurde zwar weniger Geld ausgegeben (-57 Prozent), gleichzeitig gab es aber einen Anstieg von Transaktionen um 6 Prozent.
  • Anteil der Ausgaben für Hotels nahm um 29 Prozent ab, mit einem Anteil der Gesamtausgaben von 18 Prozent und 8 Prozent der Gesamttransaktionen.
  • Die Anzahl der Transaktionen für Reisen (per Flugzeug oder Zug) nahm im Jahr 2017 um 27 Prozent zu, und stellte damit 8 Prozent der Gesamtausgaben für den Valentinstag dar.
Naher Osten
  • Im Nahen Osten wird im Voraus geplant: Die Mehrheit (29 Prozent) der Valentinstagskäufe erfolgt bereits am 11. Februar (620.000 Transaktionen weltweit an diesem Tag in den vergangenen drei Jahren).
  • Ausgaben für Hotelübernachtungen blieben unverändert in den letzten drei Jahren, mit 41 Prozent der Gesamtausgaben und 21 Prozent der Transaktionen.
  • Im Vergleich zu 2015 stiegen Ausgaben für Blumen um 96 Prozent, die Transaktionen dafür um 71 Prozent.
USA
  • Die Anzahl an Online-Transaktionen um den Valentinstag stieg ggü. 2015 um 106 Prozent.
  • Der Anteil kontaktloser Kartentransaktionen stieg um 663 Prozent, ihr Wert um 601 Prozent.


Weitere Ergebnisse und Daten der „Mastercard Love Index“-Studie erhalten Sie unter folgendem Link (gültig bis Montag 12.02.2018) oder auf Anfrage.


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