100 Millionen Mahlzeiten – Mastercard und das UN World Food Programme vertiefen Partnerschaft gegen den Hunger der Welt

Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Kreislauf aus Armut und Hunger zu durchbrechen sowie die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen in Not zu fördern

Zürich, 6. Juli 2017 – Anlässlich des Global Citizen Festival 2017 präsentieren Mastercard und das World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen ihre neue Vereinbarung, um gemeinsam den Kreislauf aus Hunger und Armut zu durchbrechen: Die Initiative „100 Millionen Mahlzeiten“. Von der Vision einer Welt ohne Hunger und Armut angetrieben, verbinden Mastercard und WFP wirkungsvoll ihre Kernkompetenzen: Mastercards Expertise im Bereich Technologie und digitaler Innovationen und WFPs weltweiten Einsatz, bedürftige Menschen mit Nothilfe, aber auch durch langfristige Ernährungsprogramme zu unterstützen.

Die Initiative ist Mastercards erste globale Verpflichtung, gemeinsam mit dem WFP die Armutsspirale zu durchbrechen und so vier der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu unterstützen: Keine Armut, keinen Hunger, qualitativ hochwertige Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter.

„Mastercard und WFP kooperieren schon länger, um das Ziel einer Welt ohne Hunger zu erreichen und den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Unsere 100 Millionen Mahlzeiten-Initiative soll die Bedürfnisse der sozial am stärksten benachteiligten Menschen erfüllen“, sagt Ann Cairns, President, International, Mastercard. „Mit Mastercards Know-how in Technologie und Zahlungsverkehr sowie der Arbeit des WFP, Menschen global ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen, nutzen wir Innovationen, um Menschen überall auf der Welt Zugang zu Lebensmitteln zu ermöglichen. Bisher sind auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel bereits 17 Millionen Mahlzeiten zusammengekommen. Heute intensivieren wir unsere Bemühungen um ein Vielfaches und erhöhen so die Chance unser Ziel zu erreichen.“

„Im Laufe der Jahre hat die Partnerschaft mit Mastercard WFP dabei geholfen, mehr Menschen auf eine effizientere und flexiblere Art und Weise zu erreichen“, sagte David Beasley, WFP-Exekutivdirektor. „Mastercards Beitrag, um den weltweiten Hunger zu beenden, ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie sich der private Sektor sozialgesellschaftlich einbringen kann. Die Zusage, für 100 Millionen Schulmahlzeiten zu sorgen, ist die nächste wichtige Etappe in unserer erfolgreichen Zusammenarbeit gegen den Welthunger. Mastercards Beitrag – die Lebensbedingungen vieler Menschen nachhaltig zu verbessern und Kinder wieder zum Träumen zu bringen – ist unbezahlbar.“

Expertise wirksam einsetzen
Digital Food: Gibt es Nahrungsmittel vor Ort, doch die Menschen können sich diese nicht leisten, dann setzt WFP – statt der klassischen Notration – verstärkt darauf, den Bedürftigen den Einkauf zu ermöglichen (z.B. mit Bezahlmitteln oder elektronischen Gutscheinen). Das spart Zeit, Geld und unterstützt auch die lokale Wirtschaft.
– 2012 hat Mastercard WFP dabei unterstützt, ein Pilotprojekt im Libanon und in Jordanien aufzubauen, über das syrische Flüchtlinge Ernährungshilfe via Bargeldtransfers erhalten. Inzwischen haben über 2,2 Millionen Syrer die Karten genutzt, um selbstbestimmt Nahrungsmittel in lokalen Geschäften einzukaufen.
Wertschöpfung aus Schulmahlzeiten: 2016 haben 18 Mitarbeiter von Mastercard Arbeitseinsätze an WFP-Standorten absolviert. Dabei haben sie zeigen können, dass jeder Franken, der in eine Schulmahlzeit investiert wird, durchschnittlich einem wirtschaftlichen Wert von CHF 6 entspricht.

Spendenkampagnen
Die „100 Millionen Mahlzeiten“-Initiative verkörpert eine neue Dimension der „Priceless Causes“. Sie macht „Geben“ alltäglich. Das Herzstück der Kampagne ist eine Spendenplattform, die bei jeder Kartenzahlung einen Mikro-Betrag sammelt. Mit der gesammelten Summe konnten bereits 17 Millionen Schulmahlzeiten an Kinder auf der ganzen Welt verteilt werden. „Priceless Causes“ umfasst bisher 70 ursachenbezogene[1] Marketingaktionen in 17 Ländern Europas. Mit den bis 2017 gewonnenen Erkenntnissen will die Partnerschaft von Mastercard und WFP das europäische Projekt auf die ganze Welt ausweiten.

Kampagnen-Highlights
Unterstützung für Naturkatastrophen in Asien: In diesem Jahr hat Mastercard bereits den WFP-Nothilfeeinsatz während der Hochwasserkatastrophe in Sri Lanka unterstützt, als 75.000 bedürftige Menschen in Notunterkünften dringend Ernährungshilfe benötigten. Auch nach dem Erdbeben in Nepal 2015 und den Taifun-Ausbrüchen auf den Philippinen 2013 und 2014, hat Mastercard wichtige Unterstützung geleistet.
Unterstützung aus elf mittel- und osteuropäischen Ländern: Die grösste Kampagne innerhalb der Partnerschaft läuft seit 2015. Mastercard spendet hier in elf europäischen Ländern für jeden Karteneinsatz. Daraus wurden bis heute 7,5 Millionen Schulmahlzeiten für Kinder in Ruanda zur Verfügung gestellt.
Grossbritannien: Als erste Kampagne dieser Art und in Partnerschaft mit Virgin Money hat Mastercard Mittel für über 300.000 Schulmahlzeiten in Mali aufgebracht.
Belgien: 2016 spendete Mastercard 775.000 Schulmahlzeiten durch eine grenzübergreifende Nutzung der Kampagne in Zusammenarbeit mit Buyway Personal Finance.
Deutsche Supermärkte und Restaurants haben im Mai und Juni 2013 rund CHF 368.000 aufgebracht, indem sie für jeden Like auf Facebook eine Schulmahlzeit stifteten.


[1] Cause related Marketing (CrM) beschreibt eine Art des Marketing, die die kooperativen Bemühungen eines Unternehmens und einer Non-Profit-Organisation zum gegenseitigen Nutzen in den Mittelpunkt stellt.

Über Mastercard
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Über das WFP
WFP ist die grösste humanitäre Organisation und bekämpft den Hunger weltweit.
In Krisensituationen und bei Naturkatastrophen leistet WFP rasche Nothilfe. WFP-Entwicklungsprogramme helfen zugleich die Ursachen des Hungers langfristig zu beseitigen. WFP unterstützt jährlich etwa 80 Millionen Menschen in 80 Ländern. Folgen Sie dem WFP auf Twitter unter @wfp_de @wfp_media @wfp_Europe