Mastercard Global Destination Cities Index 2017: Bangkok bleibt internationale Top-Destination mit meisten Übernachtungen, gefolgt von London und Paris

Zürich ist beliebteste Schweizer Destination mit 2,2 Millionen internationalen Übernachtungsgästen 

Zürich, 26. September 2017 – Seit fast einem Jahrzehnt liefert Mastercard Erkenntnisse über internationale Reiseziele und die dort getätigten Ausgaben. In der heute veröffentlichten Liste des jährlichen Mastercard Global Destination Cities Index nimmt Bangkok erneut den Spitzenplatz ein. In der Schweiz führt Zürich die Liste mit 2,2 Millionen internationalen Übernachtungsgästen auf Platz 55 an, gefolgt von Genf auf Platz 81. Das Ranking der jährlichen Besucherausgaben betrachtend, steigen Zürich und Genf auf die Plätze 45 und 66 an.

In Deutschland führt München die Liste mit 5.2 Millionen internationalen Übernachtungsgästen auf Platz 24 an, gefolgt von Berlin mit 4.9 Millionen auf Platz 28. Unsere österreichischen Nachbarn in Wien konnten sich 2016 über 6.4 Millionen Besucher freuen, was Ihnen den 18. Platz bringt.

Der Index ist mehr als nur ein Ranking der 132 meistbesuchten Städte von heute und morgen. Auf Grundlage der Besucherzahlen und der im Kalenderjahr 2016 getätigten Ausgaben liefert die eingehende Analyse neben Wachstumsprognosen für 2017 auch Informationen über die Destinationen mit den grössten Zuwachsraten sowie eingehendere Erkenntnisse darüber, warum Menschen reisen und wie sie weltweit bezahlen.

Die internationalen Top-Ten-Destinationen unter den Städten
Die Zahl der internationalen Übernachtungsgäste in den zehn führenden Destinationen ist 2016 gestiegen. Für 2017 wird – mit Ausnahme von New York – anhaltendes Wachstum prognostiziert, wobei Tokio die grösste Zuwachsrate an Besuchern verzeichnen dürfte.

Internationale
Übernachtungsgäste 2016

Prognose 2017
Bangkok 19,41 Mio. Besucher 4,0 %
London  19,06 Mio. Besucher 5,0 %
Paris 15,45 Mio. Besucher 4,4 %
Dubai 14,87 Mio. Besucher 7,7 %
Singapur 13,11 Mio. Besucher 2,6 %
New York 12,70 Mio. Besucher (–2,4 %)
Seoul 12,39 Mio. Besucher 0,4 %
Kuala Lumpur 11,28 Mio. Besucher 7,2 %
Tokio 11,15 Mio. Besucher 12,2 %
Istanbul 9,16 Mio. Besucher 0,9 %

Kaufkraft: Städte als Motoren für wirtschaftliches Wachstum
Weltweit ist das reale BIP seit 2009 um 21,8 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum haben sich die Ausgaben der internationalen Übernachtungsgäste um 41,1 % erhöht. Seit 2009 meldete mehr als die Hälfte der Top-Destinationen eine Zunahme der Ausgaben auf dem Niveau des BIP-Wachstums oder darüber. Sie stellen sich damit als die Motoren für das breitere Wirtschaftswachstum in den Ländern auf. Dubai liegt hier klar vor allen anderen Destinationen. Zürich ist als erste Schweizer Stadt weltweit auf Platz 45, im letzten Jahr gaben internationale Besucher dort 1,9 Milliarden Franken aus, in Genf war es 1 Milliarde (Platz 66).

Internationale
Übernachtungsgäste 2016

Prognose 2017
Dubai 27,53 Mia. CHF 10,2 %
New York 16,44 Mia. CHF 1,5 %
London 15,55 Mia. CHF (-4,6 %)
Singapur 15,15 Mia. CHF 0,3 %
Bangkok 13,60 Mia. CHF 10,9 %
Paris 11,62 Mia. CHF 4,9 %
Tokyo 10,89 Mia. CHF 3,7 %
Taipeh 9,58 Mia. CHF 6,9 %
Seoul 9,08 Mia. CHF 1,8 %
Barcelona 8,6 Mia. CHF 6,9 %

Die Destinationen von morgen
Seit 2009 ist die Zahl der internationalen Übernachtungsgäste quer durch alle 132 Städte um 55,2 % gestiegen und hat damit das Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) übertroffen. Der Unterschied zwischen den Global-Top-Ten und den zehn wachstumsstärksten Destinationen zeigt weiterhin, wie wichtig es ist, die Regionen Asien/Pazifik und den Nahen Osten als Spitzenreiter der Zukunft im Auge zu behalten.

Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz hier ziemlich hinten. Zürich platziert sich mit 3,4 % durchschnittlicher Wachstumsrate auf Platz 80 und Genf mit 1,9 % auf Platz 89.

Selbiges Bild zeigt sich für die Schweiz im europäischen Vergleich: Zürich liegt auf Platz 22 und Genf auf Platz 24.

Wesentlich wachstumsstärker sind unsere Nachbarn: Berlin ist mit 8% Zuwachs auf Platz neun der Städte, die von 2009 bis 2016 die meisten Übernachtungen dazugewonnen haben. Hamburg ist mit 8,4% Zuwachs sogar auf Platz sechs, noch höheren Besucherwachstum haben in Europa die Städte Bukarest, Lissabon, Sofia, Warschau und Budapest.

Besucherzuwachs 2009 – 2016
Osaka 24,0 %
Chengdu 22,7 %
Colombo 20,3 %
Abu Dhabi 18,9 %
Jakarta 18,2 %
Tokyo 17,7 %
Hanoi 16,4 %
Riad 15,9 %
Lima 15,2 %
Taipeh 14,5 %

Erkenntnisse über den Reisezweck und die Ausgaben vor Ort
In den Top-20-Destinationen hat die Mehrzahl der Reisen private Gründe. Eine Ausnahme bildet Shanghai, wohin fast die Hälfte (48,4 %) der Besucher geschäftlich reist. Umgekehrt hat Kuala Lumpur mit 92,2 % den grössten Prozentsatz an Urlaubsreisenden.

Der Index hat die Kategorien ermittelt, die veranschaulichen, was die Besucher bei ihrem Aufenthalt in den Top-20-Destinationen ausgeben. 

  • Gastronomie macht den grössten Prozentsatz an Besucherausgaben aus in Seoul (47,0 %), Istanbul (33,6 %) und Prag (29,3 %)
  • Besucher geben mehr Geld fürs Shopping aus, wenn sie in London (46,7 %), Osaka (43,4 %) und Tokio (43,1 %) sind
  • Der Grossteil der Ausgaben entfällt auf die Unterkunft bei Besuchen in Paris (44,8 %), Mailand (40,4 %) und Rom (40,4 %)
  • Dank effizienter Verkehrssysteme wird in London (4,3 %), Singapur (4,6 %) und Hongkong
    (4,6 %) weniger Geld für den Transit ausgegeben

„Wir erleben mehr Städtereisen denn je, sowohl aus privaten als auch aus beruflichen Gründen. Und wir wissen, dass die Besucher einen reibungslosen und persönlichen Reiseverlauf erwarten“, sagte Carlos Menendez, Präsident von Enterprise Partnerships bei Mastercard. „Die Handlungsaufforderung hier ist klar. Städte, die diese Erwartungen erfüllen, sind am besten aufgestellt, um sich als echte Destination zu etablieren und von den Vorteilen wachsender Besucherzahlen und höherer Ausgaben zu profitieren.“

Gleich ob Reisende eine Stadt aus privaten oder geschäftlichen Gründen besuchen – Mastercard verbessert das Reiseerlebnis durch folgende Aktivitäten:

Über Mastercard
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Über den Mastercard Global Destination Cities Index
Der Mastercard Index of Global Destination Cities 2016 erstellt ein Ranking für Städte, das an der Anzahl der internationalen Besucher insgesamt sowie an den grenzüberschreitenden Ausgaben dieser Besucher in den jeweiligen Städten für das Jahr 2016 gemessen wird. Es enthält ausserdem Prognosen für den Besucher- und Passagierzuwachs im Jahr 2017. Die Zahlen internationaler Besucher und deren grenzüberschreitende Ausgaben in jeder der 132 Städte werden auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Daten ermittelt. Dieser Index und die begleitenden Berichte basieren nicht auf Informationen von Mastercard zu Mengen oder Transaktionen.