Mastercard

22. September 2016

Mastercard Global Destination Cities Index 2016

Zürich und Genf unter den Top 100 Reisedestinationen

  • Bangkok begrüsst 2016 die meisten Besucher; Zürich und Genf in den Top 80
  • Hamburg verzeichnet das grösste Wachstum der Besucherzahlen im europäischen Vergleich; Zürich und Genf liegen in den Top 30
  • In Dubai geben die Reisenden das meiste Geld aus; in Zürich und Genf werden zusammen Einnahmen von CHF 3.3 Mrd. ($3.4 Mrd.) durch Touristen erwartet
  • Shoppingtrips liegen im Trend – ausser in Europa

Zürich, 22. September 2016 – Innerhalb des Global Destination Cities Index (GDCI 2016) hat Mastercard 132 Tourismusziele weltweit analysiert, und Prognosen zu den Besucherzahen sowie dem geschätzten Ausgabevolumen für das laufende Jahr 2016 aufgestellt. Zum ersten Mal untersuchte der GDCI 2016 auch, ob die Besucher zu geschäftlichen oder privaten Zwecken reisen und liefert Erkenntnisse zum Ausgabeverhalten der internationalen Gäste.

Bangkok steht gemäss der heute veröffentlichten achten Auflage des jährlichen Mastercard Global Destination Cities Index klar an der Spitze mit erwarteten 21.47 Mio. Besuchern dieses Jahr. Auf Rang zwei und drei folgen London mit 19.88 Mio. und Paris mit 18.03 Mio. Auch Schweizer Städte konnten sich in den Top 100 der meistbesuchten Städte positionieren: Zürich erreicht mit 2.24 Mio. Besucher Rang 50 und Genf findet sich auf Rang 78 mit erwarteten 1.15 Mio.

RangStadtBesucher
1Bangkok21.47 Mio
2London19.88 Mio.
3Paris18.03 Mio.
4Dubai15.27 Mio.
5New York12.75 Mio.
6Singapur12.11 Mio.
7Kuala Lumpur12.02 Mio.
8Istanbul11.95 Mio.
9Tokio11.70 Mio.
10Seoul10.20 Mio.


50Zürich2.24 Mio.


78Genf1.15 Mio.

Höchste Ausgaben in Dubai erwartet

Für die grösste Überraschung beim diesjährigen Index sorgte Dubais gewaltiger Sprung auf die oberen Plätze bei den Ausgaben der internationalen Besucher in Höhe von umgerechnet CHF 30.39 Mrd. ($31.3 Mrd.). Damit liegt die Metropole weit vor dem auf dem zweiten Platz rangierenden London mit geschätzten CHF 19.19 Mrd. ($19.76 Mrd.). Reisende nach Zürich werden voraussichtlich CHF 2.16 Mrd. ($2.23 Mrd.) auslegen. Im Westschweizer Genf werden Ausgaben in der Höhe von CHF 1.11 Mrd. ($1.14 Mrd.) erwartet. Bei der Berechnung nicht miteinbezogen sind jeweils die Kosten für die Anreise.

RangStadtBesucherAusgaben in CHF"
1Bangkok$31'300CHF 30'389
2London$19'764CHF 19'189
3Paris$18'518CHF 17'979
4Dubai$14'839CHF 14'407
5New York$13'476CHF 13'084
6Singapur$12'880CHF 12'505
7Kuala Lumpur$12'541CHF 12'176
8Istanbul$12'296CHF 11'938
9Tokio$11'337CHF 11'007
10Seoul$9'603CHF 9'323



41Zürich$2'227CHF2'162



65Genf$1'143CHF1'110

Voraussichtliche Ausgaben internationaler Übernachtungsgäste im Jahr 2016.
*Umrechnungskurs vom 22. Sept. 2016 ($1 = CHF 0.970890).

„Die Art und Weise, wie die Menschen reisen und ihr Geld in anderen Ländern ausgeben, macht die enorme Bedeutung von Weltstädten und die starke Verbindung untereinander deutlich“, erklärt Ann Cairns, President of International Markets, Mastercard. „Die Planung, Buchung und die Reise an sich gewinnen für die Konsumenten immer mehr an Bedeutung. Mastercard hilft mit seinen Innovationen alle Aspekte einer Reise nahtlos miteinander zu verbinden – für ein unbeschwertes Reiseerlebnis.“

Grösstes Wachstum in Osaka – Zürich auf Rang 26 im europäischen Vergleich

Der Unterschied zwischen den globalen Top 10-Städten und den am schnellsten wachsenden Top 10-Destinationen unter den Reisezielen zeigt auf, dass Asien/Pazifik sowie der Nahe Osten und Afrika im weltweiten wirtschaftlichen Umfeld enorm an Bedeutung gewonnen haben. Für viele der Städte, die mit dem Index eingestuft wurden, geht die Wachstumskurve deutlich nach oben. Dies weist wiederum auf ein zunehmendes Interesse hin, diese Metropolen zu besuchen bzw. dort zu leben.

Über einen Zeitraum von sieben Jahren zeigte Osaka das stärkste Wachstum bei den internationalen Besucherzahlen (24.5 %). An zweiter Stelle folgen das chinesische Chengdu mit 20.1 % und Abu Dhabi mit 19.8 %.Im europäischen Vergleich stehen die beiden deutschen Städte Hamburg und Berlin an der Spitze mit 8.7 % und 8.0 %, gefolgt von Istanbul mit 7.8 %. Zürich belegt Rang 26 mit einer Wachstumsrate von 3.6 % von 2009 bis 2016. Genf folgt auf Rang 31 mit einem Wachstum von 2.4 %.

RangStadtBesucher
1Hamburg8.7 %
2Berlin8.0 %
3Istanbul7.8 %
4Koppenhagen7.7 %
5Lissabon7.4 %
6Budapest7.2 %
7Düsseldorf7.2 %
8Bukarest7.1 %
9Sofia6.9 %
10Barcelona6.7 %


26Zürich3.6 %


31Genf2.5 %

Neue Erkenntnisse zum Zweck der Reise und den vor Ort getätigten Ausgaben

Zum ersten Mal analysierte der GDCI 2016 das Verhältnis zwischen Geschäfts- und privaten Reisen und konnte dadurch aufzeigen, dass die Top 20 Reiseziele hauptsächlich für Ferien und Freizeitaktivitäten besucht werden. Die einzige Ausnahme hierbei bildet Shanghai. Ebenfalls untersucht wurde, wofür Reisende ihr Geld ausgeben. Dabei wurde festgestellt, dass die meisten Besucher der Top 20 Städte ihre Reisekasse für Shopping leerten. In den meisten europäischen Städten zeigte sich allerdings ein anderes Bild: In Amsterdam, Barcelona, Istanbul, Mailand, Paris, Prag und Wien dominierten Ausgaben für Restaurantbesuche.

Mastercard ist sich der bedeutenden Rolle von Städten als Wirtschaftszentren bewusst. Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen stark dafür, Technologien zur Verfügung zu stellen, die den Alltag von Verwaltungen und der Bevölkerung effizienter und komfortabler machen. Ein Beispiel hierfür ist der breite Einsatz von kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten im öffentlichen Verkehr, wie unter anderem in London oder Chicago.

Des Weiteren unterstützen die Erkenntnisse dieses Reports Fluggesellschaften, Hotels und andere Händler dabei, nachgefragte und individuelle Erlebnisse für ihre Kunden zu schaffen.

Der vollständige Report steht hier zum Download bereit: http://mstr.cd/2cOTo3W



Über den Mastercard Global Destination Cities Index
Der Mastercard Global Destination Cities Index (GDCI) ordnet Städte hinsichtlich der Anzahl der internationalen Übernachtungsgäste und deren cross-border Ausgaben in den Zielorten. Daraus resultiert eine Wachstumsprognose für Besucher und Passagiere im Jahr 2016.
Für die Ableitung der Anzahl internationaler Übernachtungsgäste und deren cross-border Ausgaben in den 132 untersuchten Zielorten werden öffentlich zugängliche Daten verwendet. Dabei kommen speziell für den GDCI entwickelte Algorithmen zum Einsatz, um Hub-Effekte für Destinationen wie Singapur, Dubai, Amsterdam und Frankfurt zu vermeiden.
Dieser Index und die begleitenden Reports basieren nicht auf Mastercard-Daten oder Transaktionsdaten.


Über Mastercard
Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Mit dem schnellsten Zahlungsabwicklungsnetzwerk der Welt verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltäglichen Handelsgeschäfte für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt für Einkaufen und Reisen ebenso wie für Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen.
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