Mastercard

13. Februar 2017

Mastercard Love Index: So shoppen Schweizer für den Valentinstag


• Schweizer geben 40 % mehr Geld für den Valentinstag aus als noch 2014
• Online-Shopping ist um 132 % angestiegen
• Last-minute: Schweizer kaufen die meisten Geschenke erst am 13. Februar
• Sträusse sind out, Restaurants sind in: Die Ausgaben für Blumen sind seit 2014 um 15 % gesunken

Zürich, 13. Februar 2017 – Die ganze Welt scheint verliebt zu sein. Sei es eine kleine romantische Geste oder eine extravagante Überraschung für jemanden ganz besonderes – am romantischsten Tag des Jahres wird weltweit mehr ausgegeben als je zuvor.

Für den Mastercard Love Index wurden Kartentransaktionen über eine Periode von drei Jahren in über 200 Ländern analysiert. Der Index zeigt, dass die Auslagen für die Liebsten seit 2014 weltweit um 49 % angestiegen sind, mit einer Zunahme an Transaktionen um 73 %. In der Schweiz stiegen die Ausgaben um 40 % an.

Die Mehrheit der Geschenkkäufe findet bisher noch persönlich im Laden statt. Allerdings ist Online-Shopping auf dem Vormarsch: In der Schweiz zeigt sich ein Anstieg der Anzahl von E-Commerce Transaktionen um 132 % im Vergleich zum Valentinstag 2014. Der Trend ist auch weltweit zu beobachten: Über alle Märkte zeigte sich eine Zunahme um 37 %.

Wer noch ohne Geschenk dasteht, hat dennoch keinen Grund zur Panik. In der Schweiz werden die meisten Einkäufe am Tag vor dem Valentinstag erledigt. Am 13. Februar werden allein hierzulande über 500‘000 Transaktionen beobachtet. Die Schweizer sind jedoch nicht die einzigen Last-Minute-Shopper: Auch weltweit steht der 13. Februar an erster Stelle mit insgesamt 47.4 Millionen Transaktionen.

Dinner statt Blumen
Die Verkäufe traditioneller Valentinstagsgesten, wie Blumen blieben weltweit über die letzten Jahre konstant. Allerdings verschenken Liebende heute viel lieber einen besonderen Abend zu zweit: 75 % aller Transaktionen rund um den Valentinstag finden in Restaurants statt und die Ausgaben für ein gemeinsames Nachtessen sind weltweit um 102 % angestiegen im Vergleich zu 2014.

In der Schweiz zeigte sich sogar ein Rückgang von 15 % bei Blumenverkäufen, während die Ausgaben in Restaurants 47 % zulegen konnten. Schaut man sich die Ausgaben weltweit rund um den Valentinstag an, so werden insgesamt 52 % aller Transaktionen in Restaurants getätigt.


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Weitere Ergebnisse

Ein Schritt weg von der Tradition: Die Daten zeigen, dass die Ausgaben für einen traditionellen Blumenstrauss in der Hälfte der wichtigsten Märkte rückläufig sind: Asien und der pazifische Raum weisen einen Rückgang von 34 % auf und die USA um 25 %. Ausgaben für Papeterieartikel sind ebenfalls in vier Schlüsselregionen – Asien und der pazifische Raum (-21 %), Europa (-21 %), USA (-23 %) und im Mittlere Osten und Afrika (-22 %) – gesunken. Insgesamt machen Verkäufe von Blumen und Papeterieartikel lediglich noch 3 % der Ausgaben rund um den Valentinstag aus.

Persönlich statt online: Trotz des stetigen Wachstums von online werden 95 % aller Einkäufe für den Valentinstag persönlich im Laden getätigt. Mittel- und Südamerika zeigten den grössten Schritt hin zu online, mit einem Anstieg um 250 % im Vergleich zu 2014, gefolgt vom Mittleren Osten und Afrika mit einer Zunahme von 56 %. Weltweit steigen die E-Commerce-Transaktionen um 37 %, während bei den Transaktionen im Laden eine Steigerung von 75 % festgestellt werden konnte.


REGIONALE TRENDS
Asien und der Pazifische Raum• 37 % der Ausgaben werden für Hotels und Motels getätigt – ein Anstieg um 33 % seit 2014
• 85 % kaufen ihre Valentinstags-Einkäufe im Laden, trotz des Anstiegs von Online-Einkäufen um 81 %
Europa• Mit 35 % geben die meisten ihr Geld für Hotels und Motels aus, ein Anstieg von 50 %
• Europäer führen das Feld an bei Online-Ausgaben: 19 % der Valentinsausgaben erfolgen über E-Commerce-Seiten
• Das grösste Wachstum zeigte sich mit 67 % bei Restaurants
Mittel- und Südamerika• Bei Online-Ausgaben zeigt sich mit 250 % in dieser Region das grösste Wachstum
• Gegen den Trend zeigt sich in dieser Region ein massiver Anstieg an Blumenkäufen von 271 % zwischen 2014 und 2016
• Auch Schmuck liegt noch im Trend, mit einer Zunahme von 66 %
USA• Die Liebe der Amerikaner zum Essen zeigt sich auch am Valentinstag: 44 % der Ausgaben geschehen in Restaurants – ein Anstieg um 130 %
• 90 % der Einkäufe werden im Laden getätigt
• Ausgaben in Hotels und Motels stiegen um 57 % während der letzten drei Jahre
Mittlerer Osten und Afrika• Der grösste Teil des Budgets wird mit 43 % für Hotels und Motels ausgegeben, gefolgt von Schmuck mit 22 %
• Dreiviertel der Einkäufe (75 %) werden persönlich im Laden getätigt
• Gegen den Trend stiegen Blumenverkäufe um 22 %


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