Bacardi

06. März 2018

Bacardi präsentiert Premium-Rum aus Venezuela: SANTA TERESA 1796

Die Bacardi-Martini GmbH erweitert ihr Produktportfolio um einen Premium-Rum von der Karibikküste: SANTA TERESA 1796. Eine Marke, die unter Rum-Liebhabern schon lange bekannt ist: Bereits seit über einem Jahrhundert produziert das Familienunternehmen nach traditionellem Verfahren seine Spirituose auf der gleichnamigen Hacienda im venezolanischen Aragua-Tal. Die Geschichte von SANTA TERESA beginnt allerdings, als der Hamburger Kaufmann Gustav Julius Vollmer das 1796 errichtete Landgut im Norden des Landes erwarb.

Es sollte noch einige Jahrzehnte dauern, bis Vollmers Sohn Gustavo Julio Vollmer Ribas sich der Herstellung von Rum widmete und mit dem ersten deutschen Kupferbrennkessel begann, Zuckerrohr zu Rum weiterzuverarbeiten. 1909 folgte schliesslich der Eintrag der ersten Rum-Marke aus Venezuela im neu eingeführten Markenregister – unter dem Namen, der heute für Spirituosen von höchster Qualität steht: Ron Santa Teresa. Eine Erfolgsgeschichte begann und erreichte 1996, anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Hacienda, mit einer Special Edition des SANTA TERESA 1796 ihren vorläufigen Höhepunkt.

Das berühmte „Proyecto Alcatraz“ – weg von der Kriminalität, hin zur Arbeit
Richtungsweisend für die (mediale) Aufmerksamkeit des Unternehmens war jedoch auch ein unliebsamer Vorfall im Dezember 2003. Damals überfiel eine Bande um Anführer José Arrietas das Landgut. Nachdem Firmenchef Alberto Vollmer von dem Vorfall erfahren und die Täter identifiziert hatte, stellte er Arrietas vor die Wahl: Ab ins Gefängnis oder drei Monate unbezahlte Arbeit auf der Farm zur Wiedergutmachung. Der junge Verbrecher akzeptierte das Arbeits-Angebot und brachte gleich ein paar Verbündete mit – 22 an der Zahl, die komplette Überfalls-Gang.
Jene Geschichte gilt als die Geburtsstunde des „Proyecto Alcatraz“, welches Menschen durch sinnvolle Arbeit weg von der Kriminalität bringen soll. Aber nicht nur das: Vollmer hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine neuen Mitarbeiter mittels sportlichen Aktivitäten wie Rugby jene Werte beizubringen, die seines Erachtens lebensnotwendig sind: Respekt, Disziplin, Teamwork, Sportsgeist, Spass. Der Plan ist aufgegangen! Das Projekt wurde inzwischen institutionalisiert, jedes Jahr kommen zahlreiche Jugendliche aus den Armenvierteln, um am Gutsbetrieb Santa Teresa der Kriminalität zu entfliehen. Dort erlernen sie die Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen und in der Destillerie, wenige hören vorzeitig auf, rund 70% durchlaufen die zweijährige Lehre. Ein Gros bleibt in Diensten der Hazienda, manche werden von anderen Firmen übernommen. Ein paar von ihnen schafften es durch intensives Training sogar in die venezolanische Rugby-Nationalmannschaft. Nachvollziehbar, dass das Projekt vor einigen Jahren mit einem Preis ausgezeichnet wurde und die Aufmerksamkeit verschiedener Regierungen in Südamerika erweckt hat.

Besonderes Verfahren für besonderen Geschmack
Santa Teresa ist bis heute ein familiengeführtes Unternehmen, das grossen Wert auf seine geographische Herkunft legt: Alle Produktionsschritte finden vom Anbau bis zur Abfüllung unter höchster Sorgfalt und mit grossem handwerklichen Geschick in der Region des Aragua-Tals statt. Die dortige Bodenbeschaffenheit, das Niederschlagsprofil und das allgemeine Klima bieten die perfekten Bedingungen für den Anbau von Rohrzucker und den Reifeprozess des Rums.
Santa Teresa wird nach der traditionellen Solera-Methode hergestellt, einem speziellen Reife- und Blendingverfahren, das ihm seinen besonders ausgeglichenen und harmonischen Geschmack gibt. Dafür werden die Rumfässer in übereinander gestapelten Reihen jeweils mit gleichen Mengen Rum unterschiedlicher Reifegrade befüllt und von Zeit zu Zeit in die Fässer der nächstfolgenden Reihe nach unten umgelagert. So vermischen sich die verschiedenen Reifegrade, bis der Rum auf der untersten Ebene seine volle Reife erreicht hat. Das Besondere: Kein Fass wird jemals ganz entleert, sodass jede Flasche SANTA TERESA 1796 einen Teil des Original-Blends enthält, der zu Beginn der Reifung in die Fässer gefüllt wurde und bereits zwischen 4 und 35 Jahren gelagert wurde.

Nachdem der Rum in grossen Eichenfässern nach demselben Prinzip veredelt wird, kommt sein komplexer Geschmack erst voll zur Geltung: Fruchtige Anklänge von Dörrpflaume und Vanille reihen sich an leichte Rauch- und Röstnoten sowie einen Hauch von dunkler Schokolade, Honig, Tabak und Leder – kurzum: Ein Aroma, das eine Vielzahl unterschiedlicher Geschmacksnoten sanft und harmonisch miteinander verbindet.

SANTA TERESA 1796 wird dank Bacardi heute im neuen Verpackungs- und Flaschendesign vertrieben. Eine Besonderheit ist der kreuzförmige Flaschenboden, der an die „Cruce de las Palmeras“ angelehnt ist – dem Wahrzeichen der Hacienda. Angeboten wird der Single Estate Rum zum UVP von CHF 65,99.

Rezept 1796 OLD FASHIONED"
Zutaten:50 ml SANTA TERESA 1796

15 ml Zuckersirup

3 Spritzer Angostura Bitters

1 Orangenzeste


Zubereitung: 1. Angostura Bitters und Zuckersirup in einen Tumbler giessen

2. 50 ml SANTA TERESA 1976 hinzufügen

3. Glas mit Eis auffüllen

4. Umrühren

5. Mit Orangenzeste den Glasrand aromatisieren und diese danach mit in das Glas geben




Über SANTA TERESA

SANTA TERESA wurde 1909 im Markenregister angemeldet und ist damit die erste Rum-Marke Venezuelas. Seitdem produziert das Familienunternehmen seine Spirituosen auf der Hacienda Santa Teresa im Norden des Landes. Das dortige Klima bietet die optimalen Bedingungen für den Anbau von Rohrzucker und den Reifeprozess des Rums, der durch das traditionelle Solera-Verfahren seinen weichen, ausgewogenen Geschmack entwickelt. Anlässlich des 200-jähirgen Jubiläums der Hacienda, die im Jahr 1796 erbaut wurde, kam 1996 der SANTA TERESA 1796 auf den Markt.

Die Marke SANTA TERESA ist Teil des Portfolios von Bacardí Limited mit Hauptsitz in Hamilton, Bermuda. Bacardí Limited gehört zu der Bacardí Unternehmensgruppe einschliesslich der Bacardí international Limited.

https://ronsantateresa.com/


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